Was als Forschungsprojekt an der Universität Bayreuth begann, ist zu einer Plattform geworden, die täglich genutzt wird. Trainexus ermöglicht KI-gestützte Gesprächssimulationen, mit Avataren, die zuhören, reagieren und Feedback geben. Und die Zahlen zeigen: Der Bedarf ist da.
Die ersten Monate in Zahlen
Seit dem Start haben sich über 1.000 Nutzer auf der Plattform registriert. Mehr als 300 Szenarien wurden erstellt, von Hochschulen, Unternehmen und einzelnen Trainern. Die Bandbreite der Einsatzfelder wächst dabei stetig.
Wo Trainexus heute eingesetzt wird
Die Szenarien kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen:
- Compliance-Schulungen: Mitarbeitende üben schwierige Situationen, von Datenschutzverstößen bis zu ethischen Dilemmata, in einem geschützten Raum.
- Medizin: Angehende Ärztinnen und Ärzte trainieren Anamnesegespräche und den Umgang mit besorgten Patienten.
- Sprachunterricht: Lernende führen freie Gespräche mit KI-Avataren, die auf ihr Sprachniveau reagieren und gezielt Fehler korrigieren.
- Hochschullehre: Studierende bereiten sich auf mündliche Prüfungen vor, mit einem Avatar, der die Rolle eines anspruchsvollen Prüfers übernimmt.
Was als Nächstes kommt
1.000 Nutzer sind ein Anfang. In den kommenden Monaten arbeiten wir an erweiterten Analyse-Funktionen, neuen Avatar-Persönlichkeiten und einer engeren Integration in bestehende Lernplattformen. Das Ziel bleibt: Jede Person soll die Möglichkeit haben, realistische Gesprächssituationen zu üben, unabhängig von Zeit, Ort und Verfügbarkeit eines Trainers.
Wir fangen gerade erst an.